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Erfolgreiche Jobsuche im Web 2.0


„Benutzer erstellen und bearbeiten Inhalte in quantitativ und qualitativ entscheidendem Maße selbst“ – so definiert das Online-Lexikon Wikipedia den Kern des „Web 2.0“. Es geht also nicht darum, ein neues Medium zu erfinden – aber der neue Blickwinkel „Web 2.0“ bringt bisher unbekannte Angebote und Nutzungsmöglichkeiten ins Netz. Und die geben der Jobsuche neuen Schwung.


 

„StudiVZ“, „Facebook“ und „Myspace“ gehören zu den bekanntesten Beispielen für eine neue Art von Online-Aktivitäten. Wer solche Seiten besucht, ist nicht mehr einfach nur anonymer und passiver Nutzer – er wird Teil des Angebots, indem er einen Teil seines Lebens mit einer oder mehreren Internet-Gemeinden teilt. Dabei kann es um Hobbys gehen, um den Lebensstil insgesamt oder selbst produzierte Texte, Filme oder Audio-Kommentare – die Teilnehmer gestalten ihr Medium entscheidend mit.

 

Link auf Bewerber-Profil statt Zeugniskopien auf Papier

Bevor der Begriff „Web 2.0“ aufkam, gab es im Internet vorwiegend starre Angebote, die von Profis von Zeit zu Zeit aktualisiert wurden. Der Besucher blieb passiver Konsument. So gestalteten sich die ersten Formen der Online-Jobsuche auch eher unkomfortabel: Das Internet listete genau wie der Stellenanzeigen-Teil in der Tageszeitung Angebote auf – die Bewerbung fand wie seit Jahrzehnten schriftlich statt. Die „Web 2.0“-Denkweise beschleunigt die Abkehr von dieser eher umständlichen Methode.


In den neuen Portalen können Nutzer, ganz im Sinn der neuen interaktiven Angebote, ein persönliches Profil zu erstellen. Besondere Fähigkeiten, der schulische Werdegang, aktuelle Beschäftigung, Fortbildungen – all das bringen Nutzer auf ihrer Seite unterbringen. So kann es passieren, dass Unternehmen auf der Suche nach Mitarbeitern auf das Profil eines passenden Kandidaten stoßen – und ihn von sich aus anschreiben. Das ist Jobsuche einmal anders herum: Der Arbeitnehmer verschickt keine Anfragen, sondern er lässt sich finden.

 

Angebote potentieller Arbeitgeber erhöhen Traumjob-Chancen

Neben der Möglichkeit, sich potentiellen Arbeitgebern als attraktiver Mitarbeiter zum präsentieren, bieten moderne Vermittlungsplattformen wie JobScout24 eine weitere Erleichterung: Nutzer nutzen ihre eingegebenen Daten als Basis für beliebig viele Bewerbungen. Wer nicht beim erstbesten Angebot unterschreiben möchte, stellt sich dank online gespeicherter Bewerberdaten mehreren Unternehmen vor: Mit wenigen Klicks ist der Lebenslauf verschickt. So gelingt es nicht selten, zunächst mehrere Jobzusagen zu sammeln, ehe man sich für eine entscheidet.

 

Schlankes Bewerber-Profil macht Jobsucher attraktiv

Eines sollten „Web 2.0“-Jobsucher natürlich beachten: Ein Job-Portal ist nicht „Myspace“ - allzu persönlich dürfen die Angaben nicht werden. Auch wenn viele Nutzer solcher Selbstdarstellungs-Seiten kein Problem darin sehen, auch Hobbys und Konsumgewohnheiten detailliert zu beschreiben. Personaler sind auch in Zeiten des „Web 2.0“ vor allem an Schul- und Universitätsabschlüssen, Praktika und Fortbildungen interessiert. Auch wenn er das Spanisch des Bewerbers verbessert haben mag – der jüngste Urlaub an der Costa del Sol interessiert nicht. 

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